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Uniklinik in der Kritik
Foto: Universitätsklinik Heidelberg

Uniklinik in der Kritik

Vorstand war in die PR-Kampagne für den Bluttest eingebunden

Der Vorstand des Heidelberger Universitätsklinikums ist nach Darstellung des Unternehmens „HeiScreen“ in die Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation des Bluttestes eingebunden gewesen. In einer Stellungnahme vom 7. Mai reagiert das Startup auf die Vorwürfe, die Ende April von der Vorstandsvorsitzenden Annette Grüters-Kieslich in einem Interview in der Rhein-Neckar-Zeitung geäußert wurden. Darin hatte Grüters-Kieslich ihre Enttäuschung ausgedrückt und betont, sie fühle sich „bewusst im Unklaren gelassen.“

Das Startup teilte auf ihrer Homepage mit, dass der „Text der gemeinsamen Pressemitteilung sowie die Gestaltung der Q&A’s für die Website der HeiScreen GmbH […] zwischen der HeiScreen GmbH und dem Universitätsklinikum Heidelberg im Detail abgestimmt“ wurden. Darüber hinaus war nach Angaben von HeiScreen neben der Pressestelle auch der Vorstand eingebunden.

Hintergrund der Vorwürfe ist ein umstrittener Bluttest, der nicht nur auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt wurde, sondern auch in einem Interview in der Bild-Zeitung. Das Interview wurde mit Christof Sohn geführt, dem ärztlichen Direktor der Frauenklinik. Die Bild nannte den Test eine „Weltsensation“, bei Fachgesellschaften hat die Veröffentlichung Kritik hervorgerufen. 

Von Eduard Ebert

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